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Swissfoil Werbetechnik

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Gerüstwerbung: Blache oder Gitternetz – was passt an Ihre Baustelle?

Ein Baugerüst ist für Monate die grösste Werbefläche im Quartier – und meist ungenutzt. Wer sie bespielen will, steht vor einer Materialfrage: geschlossene Blache oder luftdurchlässiges Gitternetz? Die Antwort hängt von Wind, Befestigung und gewünschter Wirkung ab. Dieser Beitrag vergleicht beide Materialien und zeigt, wie Gestaltung auf grosse Distanz funktioniert.

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6 Minuten Lesezeit
Aktualisiert
Von
Swissfoil Team
Baugerüst mit bedrucktem Gitternetz in Schwarz und Orange

Blache: geschlossene Fläche, volle Farbe

Die klassische Werbeblache besteht aus dichtem, beschichtetem PVC-Gewebe. Sie ist blickdicht, nimmt Farbe kräftig an und wirkt aus jeder Distanz satt. Konfektioniert wird sie mit umlaufendem Saum und Ösen oder mit Keder für Rahmensysteme.

Ihre Stärke ist die Farbwirkung – ihre Schwäche der Wind. Eine geschlossene Fläche fängt Wind wie ein Segel. An Fassaden, Hallenwänden, Bauzäunen und in geschützten Lagen ist das unproblematisch; an frei stehenden Gerüsten braucht es eine entsprechend robuste Befestigung oder eben ein Gitternetz.

Gitternetz: offene Struktur, weniger Windlast

Gitternetze sind perforiert: Zwischen den Fäden bleiben kleine Öffnungen, durch die Wind hindurchströmt. Das reduziert die Windlast deutlich und macht das Material zur üblichen Wahl an Gerüsten, wo Statik und Sicherheit Vorrang haben.

Der Preis dafür ist eine etwas weniger satte Farbwirkung – die Öffnungen nehmen einen Teil der Druckfläche weg. Aus Distanz fällt das kaum auf; aus der Nähe erkennt man die Struktur. Für Motive, die aus 30 bis 50 Metern gelesen werden, ist das kein Nachteil.

  • Blache: blickdicht, kräftige Farben, für Fassaden, Hallen, Bauzäune und geschützte Lagen.
  • Gitternetz: luftdurchlässig, geringe Windlast, Standard an Gerüsten und exponierten Standorten.
  • Beide: bedruckbar bis 160 cm Bahnbreite, gebahnt und verschweisst für grosse Formate, wetterfest laminiert oder direkt bedruckt.

Gestaltung aus 50 Metern

Grossflächige Werbung wird selten aus der Nähe betrachtet. Deshalb gilt: reduzieren. Eine Aussage, ein Logo, klare Kontraste. Alles, was auf der Fläche klein ist, geht auf Distanz verloren – Telefonnummern in Schriftgrösse 40 ebenso wie feine Bildmotive.

Als Orientierung: Pro zehn Meter Abstand braucht es rund drei Zentimeter Schrifthöhe, bei bewegten Betrachtern mehr. Ein Claim, der von der gegenüberliegenden Strassenseite gelesen werden soll, verlangt Buchstaben von deutlich über zehn Zentimetern. Hohe Kontraste – Weiss auf Schwarz, Schwarz auf Orange – helfen bei jedem Licht.

Aus der WerkstattWir gestalten Grossformate bewusst am Bildschirm in der Verkleinerung, die dem realen Betrachtungsabstand entspricht. Was dort nicht lesbar ist, kommt nicht auf die Blache.

Format, Ösen, Befestigung

Bevor produziert wird, legen wir Format, Befestigungsart und Anzahl der Ösen gemeinsam fest – das entscheidet, wie sauber das Ergebnis später hängt. Befestigt wird meist mit Spanngurten, Expanderschlaufen oder Kabelbindern durch die Ösen; an Gerüsten zusätzlich an mehreren Ebenen, damit die Fläche nicht flattert.

Bei sehr grossen Flächen werden mehrere Bahnen verschweisst. Bahnenverläufe planen wir so, dass sie nicht durch Logo oder Schriftzug laufen. Wer das Motiv später erneut einsetzen will – etwa für wiederkehrende Anlässe –, wählt ein zeitloses Sujet und lagert die Blache trocken und gerollt.

Haltbarkeit und Wiederverwendung

Mit entsprechender Laminierung halten Aussendrucke drei bis fünf Jahre ohne signifikanten Qualitätsverlust – deutlich länger als die meisten Bauphasen. Blachen und Netze lassen sich deshalb mehrfach einsetzen, sofern das Motiv nicht an einen Termin gebunden ist.

Typische Einsätze neben dem Gerüst: Bauzäune, Fassaden, Hallenwände, Sportplätze, Events und Festgelände sowie Saisonaktionen. Für Messen und Empfangsbereiche sind Rollups und Beachflags die mobile Ergänzung.

Bewilligung nicht vergessen

Auch temporäre Werbung an Gerüsten und Bauzäunen kann bewilligungspflichtig sein – abhängig von Gemeinde, Grösse und Standort. Klären Sie das mit der Bauverwaltung, idealerweise zusammen mit der Gerüstbewilligung. Wir liefern Masse, Material und Visualisierung für das Gesuch.

Für eine erste Einschätzung genügen uns die Masse der Fläche und ein Foto der Befestigungssituation. Wer das Ergebnis vorab sehen will, lädt das Foto in den Swissfoil Visualizer und sieht Blache oder Gitternetz im richtigen Massstab am eigenen Objekt.

Häufige Fragen dazu

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Schildern Sie uns Ihr Vorhaben – wir melden uns mit einer ehrlichen Einschätzung zu Umsetzung, Ablauf und Aufwand.

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